Altbau ohne Albtraum — Der Sanierungs-Code
Die exakte Reihenfolge Ihrer Sanierung — damit Sie nur bezahlen, was wirklich nötig ist, und nichts zweimal machen.
Kostenlos anfordern ↓- Die drei Maßnahmen, die fast alle zu früh angehen — und unter welcher Bedingung sie doch vorgezogen werden
- Der Fahrplan in zehn Schritten, jeder mit einem klaren „erst fertig, wenn"
- Zehn Fachbegriffe aus Handwerkerangeboten, in einem Satz übersetzt
- Sechs Fragen, an denen Sie erkennen, wo Ihr Projekt wirklich steht
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In welcher Reihenfolge saniert man einen Altbau?
Erst verstehen, dann trocknen, dann dämmen, dann heizen, dann verschönern. Bestandsaufnahme, Ziel und Budget, Feuchte, Statik sowie Planung, Genehmigung und Förderung kommen vor dem ersten Handwerker auf der Baustelle; Rückbau, Leitungen, Hülle, Wärmeerzeuger und Oberflächen danach. Jeder Schritt, der vorgezogen wird, muss später bezahlt oder wiederholt werden.
Direkt weiter: Ratgeber zur Altbausanierung · Videokurse · Fristencheck zum GModG · Dämmung geplant? Erhaltenswerte Bausubstanz klären · Was die Energieklasse beim Verkauf wert ist · Was wir für Ihr Haus tun können.
Die meisten teuren Fehler sind keine Materialfehler. Es sind Reihenfolgefehler.
Ein Altbau verzeiht viel. Er verzeiht nur eines nicht: dass man ihn in der falschen Reihenfolge anfasst. Vier Fehler sehen wir in fast jedem Projekt — und alle vier sind vermeidbar.
Wärmeerzeuger ohne gerechnete Hülle
Die Anlage ist überdimensioniert — teurer in der Anschaffung und teurer im Betrieb.
Dämmen auf feuchtem Mauerwerk
Bauschaden statt Einsparung. Der Rückbau ist dann oft nötig.
Leitungen vor dem Dichtheitskonzept
Hunderte Durchdringungen in einer Ebene, die dicht sein soll.
Oberflächen vor den Leitungen
Frisch Verputztes wird wieder geöffnet.
Drei Dinge, die Sie nicht sofort tun müssen.
Sie stehen unter Druck, weil alles gleichzeitig dringend wirkt. Ist es nicht. Diese drei Maßnahmen werden am häufigsten vorgezogen — und kosten dadurch am meisten.
Ein dichtes Fenster in einer ungedämmten Wand macht die Wand zur kältesten Fläche im Raum. Dort schlägt sich die Feuchte dann nieder. Kein Verbot — aber eine Bedingung: die Lüftung regeln und die Laibung mitbehandeln.
Die Größe des Wärmeerzeugers folgt der Heizlast des Zustands, den das Haus dauerhaft haben wird. Wer heute bestellt und übermorgen dämmt, kauft zwei Nummern zu groß.
Ein feuchter Keller ist selten ein Abdichtungsfall und häufig ein Wasserführungsfall. Die Aufgrabung ist die teuerste aller möglichen Antworten; die Messung kostet einen Bruchteil.
Was dahintersteckt: Alle drei Maßnahmen sind sichtbar. Sie fühlen sich nach Fortschritt an. Die Schritte, die wirklich zuerst kommen — messen, rechnen, entscheiden —, sieht man dem Haus nicht an. Genau deshalb werden sie übersprungen.
Zehn Schritte. Jeder endet mit etwas, das Sie in der Hand halten.
Die rechte Spalte ist die wichtigste: Solange dieses Ergebnis nicht vorliegt, ist der Schritt nicht fertig — und der nächste beginnt nicht.
01 · Bestand aufnehmen
Ein schriftlicher Ist-Zustand: Konstruktion, Feuchte, Schadstoffe, Zustand der Bauteile.
02 · Ziel und Budgetrahmen
Ein Satz, was das Haus können soll — und eine Obergrenze, die Sie tragen können.
03 · Haus trocken bekommen
Dach, Regenwasserführung und Sockel funktionieren. Die Feuchteursache ist benannt.
04 · Statik und Grundriss klären
Freigabe, welche Wand fallen darf und welche Decke welche Last trägt.
05 · Planung, Genehmigung, Förderung
Genehmigungsstand geklärt, Vertrag mit Förder-Bedingung unterschrieben, Förderantrag gestellt — vor dem Baubeginn. Dämm- und Dichtheitskonzept steht.
06 · Rückbau — und zweiter Blick
Die Konstruktion liegt frei. Jeder Befund ist mit den Schritten 01 bis 05 abgeglichen.
07 · Leitungen neu legen
Elektro, Wasser, Abwasser und Heizungsverteilung liegen — hinter der Installationsebene.
08 · Hülle dämmen
Dach, Fenster, Wand in dieser Folge. Die luftdichte Ebene wird ausgeführt wie geplant.
09 · Wärme erzeugen
Anlage auf die Heizlast des dauerhaften Zustands ausgelegt, Heizflächen passen dazu.
10 · Oberflächen
Putz, Böden, Bäder, Malerarbeiten. Zuletzt. Immer.
Die Schritte 01 bis 05 sind das Entscheiden — hier fällt der größte Teil der späteren Kosten, auf dem Papier und nicht auf der Baustelle. Die Schritte 06 bis 10 sind das Bauen. Schritt 06 ist der einzige, der Sie zurückwerfen darf: Was der Rückbau freilegt, kann die Planung ändern.
Im Leitfaden steht zu jedem Schritt, was konkret zu tun ist. Dazu zehn Fachbegriffe aus Handwerkerangeboten in je zwei Zeilen übersetzt — von Heizlast und Vorlauftemperatur über Taupunkt und Wärmebrücke bis zur Bauteilöffnung — und eine Standortbestimmung mit sechs Fragen.
Bevor Sie fragen.
Wenn ich nur eine einzige Maßnahme machen kann — welche?
Die oberste Geschossdecke. Sie ist in den meisten Altbauten die günstigste Maßnahme mit dem spürbarsten Ergebnis — warme Luft steigt —, und sie verbaut Ihnen keine einzige spätere Entscheidung. Bei unbewohntem Dachboden ist die Dämmung der Geschossdecke deutlich günstiger als die Dämmung des Dachs darüber.
Warum kommt die Dämmung der Wand zuletzt?
Weil sie das teuerste Bauteil mit der größten bauphysikalischen Fallhöhe ist und bei erhaltenswerten Fassaden oft ohnehin eingeschränkt. Innendämmung ist im Altbau möglich, verzeiht aber keine Ausführungsfehler: Anschlüsse, Balkenköpfe und Laibungen entscheiden über Erfolg oder Schimmel. Nie ohne bauphysikalischen Nachweis.
Mein Keller ist feucht. Muss ich aufgraben?
Klären Sie zuerst, woher das Wasser kommt. Aufsteigend, seitlich drückend, Kondensat oder Leitungswasser sind vier verschiedene Probleme mit vier verschiedenen Lösungen und sehr verschiedenen Preisen. Der häufigste Grund für feuchte Keller ist die Regenwasserführung: Rinnen, Fallrohre, Gefälle am Sockel, Spritzwasser. Zehn Minuten bei Regen ums Haus sind der billigste Befund, den Sie bekommen können.
Wie viel Reserve sollte ich einplanen?
Teilen Sie Ihr Budget in drei Zahlen: was Sie ausgeben wollen, was Sie maximal können, und was Sie als Reserve nicht anfassen. Im Bestand sind 15 bis 20 Prozent Reserve keine Vorsicht, sondern Erfahrung — weil der Rückbau regelmäßig Befunde freilegt, die die Planung noch einmal öffnen. Die wirksamste Kostenbremse ist daneben die Entscheidung, was Sie bewusst nicht machen.
Ich habe geerbt oder gekauft. Gilt für mich etwas anderes?
Zusätzlich, ja. Beim Eigentümerwechsel kann eine Nachrüstpflicht nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz greifen — zwei Bauteile, eine Frist. Was gilt, klärt der Fristencheck in fünf Fragen; ausführlich steht es im Leitfaden „Geerbt oder gekauft“ und im Ratgeber Haus geerbt: Welche Sanierungspflichten gelten?
Ersetzt der Leitfaden eine Planung?
Nein, und er ist auch keine Kostenzusage. Jedes Gebäude hat seine eigene Substanz. Der Fahrplan sagt Ihnen, in welcher Reihenfolge Sie entscheiden — nicht, was am Ende in Ihrem konkreten Haus herauskommt. Wenn Sie an einer Stelle einen Blick von außen brauchen, klären wir im kostenlosen Erstgespräch (20 Minuten), welcher Schritt passt.
Was kostet mich das?
Nichts. Der Leitfaden kommt per E-Mail, nach einem Bestätigungsklick. Dazu die Baupost mit Fällen aus der Praxis, wenn es etwas zu sagen gibt — abbestellbar mit einem Klick.
Zum Weiterlesen: alle Ratgeber zur Altbausanierung · Videokurs „Der Sanierungs-Fahrplan“ · Bestandsaufnahme, Statik, energetische Sanierung
Der Leitfaden sagt, was wann dran ist. Der Videokurs erklärt es im Detail — und was Sie sich sparen können.
Mit dem Leitfaden kennen Sie die Reihenfolge. Dann kommen die Angebote, und jeder Handwerker hält sein Gewerk für das wichtigste. Was davon Pflicht ist und was Verkaufsmasche, steht nicht im Leitfaden. Der Videokurs „Der Sanierungs-Fahrplan“ geht die zehn Schritte in Lektion 1 im Video durch — und in dreizehn weiteren Lektionen dorthin, wo der Leitfaden aufhört. Erklärt wie am Küchentisch.
Muss die Heizung vorgezogen werden, kommen zuerst die Heizflächen: Größere Heizkörper und ein hydraulischer Abgleich senken die Vorlauftemperatur.
Wie Sie mit einem einfachen Heizkörper-Tausch die Vorlauftemperatur senken — im Video erklärt, Physik statt Panik.
Zehn Begriffe, die in fast jedem Angebot stehen, übersetzt — damit Sie merken, wenn jemand ausweicht.
Merken ist das eine, antworten das andere: die eine Konter-Frage, mit der Sie jeden Berater in die Schranken weisen.
Messen, rechnen, entscheiden: die Schritte, die man dem Haus nicht ansieht — und die deshalb übersprungen werden.
Welches Berechnungsdokument Sie von Ihrem Berater einfordern, statt pauschale Schätzungen zu akzeptieren — um Ihr Haus vor Fehlplanungen und Bauschäden zu schützen.
Schritt 05: Förderung prüfen — bevor die erste Unterschrift fällt.
Der formale Fehler vor der Unterschrift, der Sie die komplette Förderung kosten kann.
Nach dem Kurs wirkt nicht mehr alles gleichzeitig dringend. Sie wissen, was warten darf, und haben die Konter-Frage parat — damit Sie nur bezahlen, was wirklich nötig ist.
Der Sanierungs-Fahrplan
Altbau ohne Albtraum: in welcher Reihenfolge Sie sanieren — und was Sie sich sparen können
197 € 49 €
einmalig, inkl. MwSt.
Einführungspreis bis 31.12.2026
Danach regulärer Preis: 197 € einmalig
Vorverkauf · Freischaltung am 15.10.2026
Zum Videokurs — 49 €
Thomas Tergan, Sustainabim
Ingenieurbüro für Sanierung, digitale sowie energetische Ertüchtigung und Weiterentwicklung von Bestandsgebäuden, Dresden. Was hier steht, stammt nicht aus Fachbüchern, sondern aus Gebäuden, die wir aufgemessen, geöffnet und wieder instand gesetzt haben — einschließlich der Stellen, an denen es unangenehm wurde.
Ohne Ihren Klick in der E-Mail passiert nichts. So landet niemand in der Liste, der nicht selbst gefragt hat — und wir wissen, dass die Adresse stimmt.
Zum Einstieg ein paar kurze Mails zu Ihrem Leitfaden, danach ein Fall aus der Praxis, wenn es etwas zu sagen gibt — mit Tipps und passenden Angeboten.
Der Abmeldelink steht unter jeder E-Mail und wirkt sofort, ohne Rückfrage. Ihre Adresse geben wir an niemanden weiter.
Altbau ohne Albtraum — Der Sanierungs-Code
Die exakte Reihenfolge Ihrer Sanierung — damit Sie nur bezahlen, was wirklich nötig ist, und nichts zweimal machen.