Sustainabim
Ingenieurbüro für Bauen im Bestand · Dresden
Kostenloser 7-Punkte-Sanierungs-Check

Muss das wirklich alles gemacht werden?

Befund, Berechnung oder Annahme? Prüfen Sie in zehn Minuten, worauf Ihre Sanierungsempfehlung wirklich beruht — bevor Sie unterschreiben.

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  • Sieben Prüfpunkte von Befund und Pflicht bis Förderung und Vertrag, je mit Rückfrage
  • Ampel-Auswertung: was Ihre sieben Kreuze zusammen bedeuten
  • Arbeitsblatt zum Ausdrucken für das nächste Gespräch
  • Das Beispielhaus von 1896 mit vier typischen Empfehlungen

Leitfaden · PDF · 17 Seiten · mit Arbeitsblatt

Titelseite: Muss das wirklich alles gemacht werden?
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Kurzantwort

Woran erkennen Sie, ob eine Sanierungsempfehlung belastbar ist?

Daran, dass Sie wissen, worauf sie beruht. Eine Maßnahme kann sich auf eine Messung, eine Berechnung für Ihr Haus, eine Untersuchung, eine benannte Vorschrift oder eine fachliche Einschätzung stützen. Sätze wie „Das macht man heute so“ oder „Bei einem Altbau gehört das dazu“ können stimmen — nur steht darin nicht, woher die Gewissheit kommt. Der Check zeigt Ihnen an sieben Stellen, ob die Grundlage benannt, dokumentiert und für Sie nachvollziehbar ist. Es geht nicht darum, Maßnahmen abzulehnen, sondern die Grundlage sichtbar zu machen, bevor daraus ein Auftrag wird.

Direkt weiter: Videokurs „Der Sanierungs-Fahrplan“ — aus den offenen Punkten einen Plan machen · Leitfaden „Altbau ohne Albtraum“ zur Reihenfolge der Sanierung · E-Book „Der Angstzuschlag-Check“ für Ihre Kostenschätzung.

Die sieben Prüfpunkte

Erst die einzelne Empfehlung, dann der Plan.

Bei jedem Prüfpunkt kreuzen Sie eins von drei Feldern an: Ja, nachvollziehbar geklärt — Teilweise, Grundlage vorhanden, aber nicht vollständig — Nein, nicht nachvollziehbar. Zu jedem Punkt steht die Rückfrage im Heft.

  1. BefundWurde Ihr Haus untersucht — oder direkt eine Lösung angeboten?
  2. PflichtIst das wirklich eine Pflicht — oder eine Empfehlung? Und welche Vorschrift ist gemeint?
  3. BerechnungWurde gerechnet — oder geschätzt? Vor allem bei Heizung, Heizkörpern und Dämmung.
  4. Feuchte & SchädenSind Feuchte und vorhandene Schäden geklärt, bevor darüber gebaut wird?
  5. ReihenfolgeGibt es eine begründete Reihenfolge — oder nur eine Maßnahmenliste?
  6. Ziel & BudgetPasst das Paket zu Ihrem Ziel und Ihrem Budget?
  7. Förderung & VertragIst vor der Unterschrift geklärt, was mit Förderung und Formalien passiert?
Seite 5 des Leitfadens: das Beispielhaus mit vier Maßnahmen, wie sie begründet wurden, und den fünf Arten, wie eine Maßnahme begründet sein kann
Seite 7 des Leitfadens: Prüfpunkt 1, Befund — im Beispielhaus, gute Grundlage, Warnsignal, Rückfrage und Check mit Ja, Teilweise, Nein
Seite 14 des Leitfadens: die Auswertung als Ampel — Grün, Gelb, Rot — mit dem nächsten Schritt je Farbe
Blick ins Heft

Ihre Unterlagen, sieben Kreuze, rund zehn Minuten.

  1. MarkierenLegen Sie Maßnahmenempfehlung, iSFP, Kostenschätzungen, Angebote und Ihre Notizen hin und markieren Sie jede Aussage, bei der Sie nicht beantworten können: „Woher wissen wir, dass mein Haus genau das braucht?“ Mündliche Sätze zählen mit.
  2. PrüfenSieben Prüfpunkte, je mit Beispielhaus, guter Grundlage, Warnsignal und Rückfrage. Sie prüfen nicht, ob etwas fachlich richtig ist — nur, ob die Grundlage da ist.
  3. AuswertenDie Ampel zeigt, was Ihre Kreuze zusammen bedeuten. Ein einzelnes Nein kann schwerer wiegen als drei Teilweise. Und ein Grün ist keine Freigabe zum Unterschreiben.

Dazu zum Ausdrucken: das Arbeitsblatt mit allen sieben Prüfpunkten auf einer Seite, mit „Was fehlt?“, „Wen frage ich?“ und Ihren drei wichtigsten offenen Fragen für das nächste Gespräch.

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Seite 15 des Leitfadens: das Arbeitsblatt zum Ausdrucken — sieben Prüfpunkte mit Ja, Teilweise, Nein, „Was fehlt?“, „Wen frage ich?“, die Ampel und drei offene Fragen
Seite 15: das Arbeitsblatt zum Ausdrucken.
Die Grenze des Checks

Sie kennen danach die Lücken. Aber noch nicht automatisch die Lösung.

Der Check beantwortet, wo Grundlagen fehlen. Wie Sie sie in der richtigen Reihenfolge klären, beantwortet er nicht vollständig.

Ein ehrliches Zwischenergebnis

„Ich habe eine Liste, aber noch keinen Plan.“ Wenn Sie das nach Prüfpunkt 5 merken, ist das kein schlechtes Ergebnis — Sie wissen jetzt, welche Fragen vor einer Entscheidung beantwortet werden müssen.

Was der Check nicht tut

Er bewertet nicht, ob eine Berechnung oder ein Befund fachlich richtig ist, stellt keine Ferndiagnose und prüft nicht Ihren gesamten Vertrag. Förderbedingungen ändern sich: Den aktuellen Stand prüfen Sie bei den zuständigen Stellen oder bei qualifizierten Fachleuten.

Der nächste Schritt

Aus den offenen Punkten einen Plan machen: Der Videokurs „Der Sanierungs-Fahrplan“ führt in 14 kurzen Videos durch vier Etappen — vom Druckabfall über Gesetz und Verkaufsmasche und Ihren Maßnahmen-Plan bis zum Förder-Code.

Häufige Fragen

Bevor Sie fragen.

Für wen ist der Check?

Für Eigentümer:innen von Altbauten vor einer größeren Sanierungsentscheidung — wenn eine Maßnahmenempfehlung, ein iSFP, eine Kostenschätzung oder ein Angebot auf dem Tisch liegt. Selbst rechnen müssen Sie nichts. Sie müssen nur erkennen, welche Grundlage hinter einer Entscheidung steht.

Heißt ein Nein, dass die Empfehlung falsch ist?

Nein. Große Empfehlungen sind nicht automatisch falsch, und viele sind gut begründet. Auch ein Rot heißt nicht, dass Ihre Sanierung falsch ist, sondern dass für eine größere Entscheidung noch mehrere belastbare Grundlagen fehlen. Dann gilt: nicht aus Panik stoppen und nicht blind unterschreiben, sondern erst die offenen Grundlagen klären.

Ist Nachfragen nicht Misstrauen?

Eine gute Rückfrage ist kein Angriff. Sie gibt Ihrem Gegenüber die Gelegenheit, seine Empfehlung zu begründen — und wer das kann, steht danach besser da als vorher. Entscheiden müssen am Ende Sie, denn es ist Ihr Haus.

Ist das eine Rechts-, Förder- oder Vertragsberatung?

Nein. Ob eine Pflicht bei Ihnen wirklich greift, entscheidet der Check nicht; er zeigt nur, ob die behauptete Pflicht mit einer konkreten Vorschrift benannt ist. Prüfpunkt 7 fragt nur, ob förderrelevante Formalien vor der Unterschrift geklärt sind — Ihren Vertrag bewertet er nicht.

Was kostet mich das?

Nichts. Der Check kommt sofort per E-Mail; der Klick auf den Download-Knopf darin bestätigt zugleich Ihre Adresse. Dazu die Baupost mit Fällen aus der Praxis, wenn es etwas zu sagen gibt — abbestellbar mit einem Klick. Lieber persönlich? Das Erstgespräch dauert 20 Minuten und ist kostenlos.

Zum Weiterlesen: Videokurs „Der Sanierungs-Fahrplan“ · Leitfaden „Altbau ohne Albtraum“ — die Reihenfolge der Sanierung · Alle Videokurse · Ratgeber zur Altbausanierung · Erstgespräch und Altbau-Sprechstunde

Thomas Tergan
Wer das geschrieben hat

Thomas Tergan, Sustainabim

Ingenieurbüro für Sanierung, digitale sowie energetische Ertüchtigung und Weiterentwicklung von Bestandsgebäuden, Dresden. Was hier steht, stammt nicht aus Fachbüchern, sondern aus Gebäuden, die wir aufgemessen, geöffnet und wieder instand gesetzt haben — einschließlich der Stellen, an denen es unangenehm wurde.

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